Sonntag, 22. Oktober 2017

Wenn man doch nicht lacht, oder: Bücher auf Rädern

Autorin: Ian Sansom
fertig gelesen am 23.06.17

In der öffentlichen Bücherei, die quasi um die Ecke von meiner Wohnung ist, arbeitet seit einigen Jahren eine ehemalige Studienkollegin von der Komparatistik. Da war für mich natürlich klar, dass sie die Bibliothekarin sein wird, die ich um eine Empfehlung bitte. Man würde auch meinen, dass eine Bibliothekarin mit Hintergund in Skandinavistik und Komparatistik vor Empfehlungen nur so überschäumt --  aber anscheinend habe ich sie mit der Frage etwas überrumpelt. Sie fragte zögerlich, ob es etwas Lustiges sein könne, was ich bejahte. Also gab sie mir Bücher auf Rädern. (Einige Wochen später habe ich etwas zurückgebracht und sie hat geschwärmt von Schatten des Windes, das sie jetzt wieder einmal liest... Hätte sie das nicht ein paar Wochen vorher sagen können?)


Die Prämisse der Geschichte klang auch nicht so schlecht: Londoner Buchhändler wird Bibliothekar in einem Bücherbus in der nordirischen Pampa. Leider konnte ich weder Witz noch einen guten Plot zwischen den Buchdeckeln finden. Vielleicht lag das an der Übersetzung, die ich gelesen habe, weil sie in der Bibliothek gerade da war, aber ich konnte der Geschichte wirklich nichts abgewinnen. Ich weiß sogar, welche Stellen witzig hätten sein sollen... sie waren es bloß nicht. Hard pass. Schatten des Windes hab ich mir dafür für die nächstjährige Reading Challenge vorgemerkt.

Sarah L.
Buch 20 von 52

P.S.: Ein Urteil lässt sich widerlegen, aber niemals ein Vorurteil. Marie von Ebner-Eschenbach

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