Montag, 25. Dezember 2017

Die restlichen Low-Lights

Nachdem das Jahr doch schon sehr fortgeschritten ist, habe ich beschlossen, ich gebe euch einfach eine kurze Zusammenfassung über die Bücher die ich noch gelesen habe. Beginnen möchte ich mit den Büchern, die ich nicht so berauschend gefunden habe. Im nächsten Post folgen dann meine persönlichen Highlights, die noch ich noch nicht vorgestellt habe.
Hier also die "Low-Lights":

Frankenstein - Mary Shelley (a book that's mentioned in another book)
Frankenstein hat für mich einfach schon lange zu den Klassikern gezählt, die ich mal unbedingt gelesen haben muss. Das habe ich hiermit getan. Es war nicht uninteressant, da die eigentliche Geschichte so ganz anders ist, wie die ganzen Pseudo-Filmadaptierungen, die ich so kenne. Aber die Erzählstruktur ist doch einfach langatmig. Ich weiß, andere Zeit und so. Von dem her ist es auch sehr spannend, aber eben langatmig. Und machmal hab ich mir gedacht, der Protagonist ist schon ein ziemlicher Trottel. Aber was solls.
Zählt für mich zu der Kategorie: Ein Klassiker, den ich lesen wollte, es nicht bereut habe, ich aber nicht nochmal lesen muss.


Prinzessin Insomia und der alptraumfarbene Nachtmahr - Walter Moers (a book published in 2017)
Dieses Buch war meine persönliche Enttäuschung des Jahres. Ich hatte mich wirklich sehr auf den neuen Zamonienroman gefreut, aber Prinzessin Insomnnia war einfach kein wirklicher Zamonienroman. Auch wenn das Buch an sich nicht schlecht war und die typischen Erzählelemente von Walter Moers natürlich aufweist, aber im Vergleich zu den restlichen Zamonienromanen war dieser hier wirklich schwach. Außerdem spielt sich alles nur im Kopf der Prinzessin ab. Der Roman könnte also auch genauso gut in unserer Welt spielen. Sehr schade.


 
Eines Dienstags beschloss meine Mutter Deutsche zu werden - Fahimeh Farsaie (a book about an immigrant or refugee)
Das Buch an sich war nicht so schlecht zu lesen, aber auch nicht so aufregend. Die Erzählstruktur war offensichtlich auf die persische angepasst. Und das bedeutet, dass dauernd um den heißen Brei herumgeredet wird, ohne dass die eigentlichen Probleme je ausgesprochen wird. Man liest sie natürlich zwischen den Zeilen, aber auf Dauer wird das anstrengend.  
Von der Story her ist der eigentliche Aufhänger, dass die Mutter der Protagonistin irgendwann beschließt eine deutsche Staatsbürgerschaft zu beantragen. Seit dem versucht sie, die deutsche Mentalität zu verstehen. Ich finde, daraus hätte man irgendwie mehr machen können, aber letztendlich dreht es sich um die Familienprobleme der Protagonistin.
Fazit: Nicht so schlecht, aber man hat nichts verpasst.

Schneeriese - Susan Kreller (a book set around a holiday other than Christmas)
Der erste Herzschmerz eines Teenagers. Mein Gott, war das viel Gefühlsduselei. Ich weiß, dass das anderen sehr gut gefallen hat, aber mir war das viel zu viel. Mich hat es zum Teil einfach nicht interessiert, wie es weiter geht, nämlich so richtig gar nicht.
Fazit: Ein Buch, das einigen offensichtlich gefällt, mir aber gar nicht.






Harry Potter and the chamber of Secrets - J.K. Rowling (a book you loved as a child)
Nicht falsch verstehen! Nein, ich liebe dieses Buch, aber es passt nicht zu meinen persönlichen Highlights dieses restlichen Jahres. Dafür hab ich das Buch einfach schon viel zu oft gelesen. Dafür habe ich es heuer endlich auch mal auf Englisch gelesen, damit ich zumindest ein bisschen Abwechslung darin hab.
Fazit: Immer noch ein wirklich gutes Buch!






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