Flatland ist ein Klassiker. Geschrieben im 19. JH ist er vor allem als Mathematischer Roman witzig. Die Hauptfiguren sind alles ebene Figuren, also Dreiecke, Quadrate, Pentagone etc. bis zum Kreis. Je mehr Ecken desto wichtiger und intelligenter die Figur. Das ganze Leben spielt sich in 2D ab, also sozusagen auf einem Blatt Papier. Es gibt keine Höhe, jeder sieht sich nur als Strich (aber sie erkennen sich trotzdem) und so weiter. Ein Quadrat lernt eines Tages andere Dimensionen kennen. Auf der einen Seite Lineland, wo jeder nur ein verschieden großer Strich ist und dann Spaceland, wo es plötzlich eine dritte Dimension gibt und von Körpern bewohnt wird. Tja und er soll dann Flatland davon überzeugen, dass Spaceland existiert, was furchtbar schief geht.
Der Großteil des Buches besteht eigentlich nur darin, dass besagtes Quadrat Flatland schildert. Das ist interessant, einfach aus einer logischen Perspektive heraus. Abbott hat sich wirklich Mühe gegeben das ganze "logisch" zu gestalten.
Aber es gibt einfach Dinge, die mich stören:
- Es wird zach. Vor allem ab der zweiten Hälfte, wird nur mehr viel diskutiert über logische Schlussfolgerungen und so weiter. Zach zum Lesen.
- Es ist Sexistisch bis zum geht nicht mehr. Ihr erinnert euch: Je mehr Ecken eine Figur hat, desto höher gestellt und intelligenter ist sie? Frauen sind grundsätzlich nur Striche.
Als Mathematikerin ganz nett zum Lesen, aber das wars auch schon.
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