Eine Frau erzählt in Rückblenden, was sie in der der Privatschule und danach erlebt hat. Im Laufe der Erzählung kommt man drauf, das sie und ihre MitschülerInnen trotz des komfortablen Lebens nicht ganz so gut dran sind, wie man vorerst glaubt.
Zur Kategorisierung: Die Erzählerin erzählt im Rückblick ihre Kindheit und hat immer wieder Andeutungen an das, was passieren wird oder auf was sie bald draufkommen wird. Unter Goodreads war es unter 'unreliable narrator' eingestuft, aber das stimmt meiner Ansicht nach nicht wirklich. Sie führt nicht absichtlich in die Irre, sie erzählt einfach nur nicht alles von Anfang an. Eine Fantasyserie, die ich in den letzten Jahren gelesen habe, hat das besser gemacht: Im ersten Buch erzählt er so vor sich hin, im zweiten und dritten kommt man drauf, dass manche Sachen sich widersprechen, der Erzähler also irgendwann nicht ganz die Wahrheit erzählt hat (Titel und Autor verrate ich gerne auf Anfrage.) Ich werde es aber trotzdem für diese Kategorie verwenden, weil ich eigentlich nicht wissen mag, wenn einen Buch einen unzuverlässigen Erzähler hat.
Das Buch wurde auch verfilmt. Weder Buch noch Film sind meiner Meinung nach der Mühe wert... es hat sich für mich trotz der 260 Seiten einfach gezogen; der "Clue" hat für mich nicht gewirkt, die Personen waren mir egal. Lest was anderes :-)
sollt es doch wen interessieren, den film hab ich auf bluray (weil er in einer box dabei war, hab ihn selbst noch nicht gesehen)!
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