Bertha von Suttner erzählt in Die Waffen nieder! die Geschichte einer österreichischen Hochadligen, die nicht nur in den höchsten Kreisen verkehrt, sondern auch an sich ein sehr selbstständige und selbstbestimmte Frau ist. Ihre Geschichte wird von ihr selbst erzählt, als Tagebuch zur Erinnerung für irgendjemanden. Sie wurde von ihrem kriegsfreudigen Vater erzogen, ihre Einstellung zum Krieg ändert sich allerdings, als ihr erster Mann im Krieg fällt. Schließlich findet sie wieder einen Mann, schon wieder einen Soldaten, der aber genauso gegen den Krieg ist, wie sie. Und dann dreht sich alles nur mehr um ihn.Sie selbst ist den größten Teil des Buches sehr selbstbestimmt, nach einem tragischen Ereignis ändert sich das allerdings vollständig. Danach folgt sie ihrem Friedrich praktisch wie ein Hündchen.
Das Buch ist nicht schlecht, versteht mich nicht falsch! Es zeigt vor allem die Wirren und vor allem die Grausamkeiten des Krieges wie sicherlich kein anderes Buch zuvor. Außerdem ist es einfach aus historischer Sicht unglaublich spannend zu lesen, aber irgendwann ist sie mir nur mehr auf die Nerven gegangen. Die ganze Suderei gegen den Krieg hat sich einfach wiederholt und wurde mir zu viel.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen