fertig gelesen am 08.01.17
Ja, auch dieses Jahr muss was Romantisches auf die Liste! Wie gut, dass ich noch nicht alle Romane von Tessa Dare im letzten Jahr gelesen habe. Wie es der Zufall so will, ist der dritte Teil auf Dares Stud Club-Trilogy ein Buch, in der die weibliche Hauptfigur taub ist. Sie ist eine Lady, die bis zu ihrem Debut (ca. 17 Jahre alt) hören konnte, dann aber auf Grund eines Fiebers ihr Gehör verlor.Ich fand die Geschichte wegen ihrer ungewöhnlichen Hauptfigur besonders spannend. Lady Lily ist von nobler Geburt und kann aufgrund der relativ späten Taubheit nach wie vor gut sprechen, trotzdem ist es eine Erschwernis, vor allem zu einer Zeit, als Menschen mit Behinderung genrell als dumm und zum Teil als geisteskrank eingestuft wurden.
Neben diesem Thema spricht Tessa Dare in diesem Roman aber noch andere Themen an, die dieses Buch über andere ihrer Art hervorheben, etwa Homosexulität, Klassenunterschiede, ein Rechtssystem, das Mächtige bevorzugt. Ich möchte hier nicht zu sehr ins Detail gehen, weil das schon spoilerisch wäre. Ich kann das Buch aber auf jeden Fall sehr empfehlen, insofern man die beiden Bände davor gelesen hat, sonst macht vieles in diesem Text keinen Sinn. Ich war jedenfalls köstlich unterhalten und wenn ich mal einen Papagei taufe, dann sicher nur Tartuffe!
Sarah L.
Buch 2 von 52
P.S.: Die großen Augenblicke im guten wie im bösen Sinne sind die, in denen wir getan haben, was wir uns nie zugetraut hätten. – Marie von Ebner-Eschenbach
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