Dienstag, 31. Januar 2017

Even though I know there is no such thing as a happy ending*...

...a little part of me thought I had found one.

*You can't have an ending. It's impossible. Because unlike in the movies, life goes on. You're never at the end until you die.

#8: A book by an author from a country you've never visited: Real live boyfriends - yes, boyfriends, plural. If my life weren't complicated - I wouldn't be Ruby Oliver von e. lockhart

So, für dieses Buch musste ich mein "Ärmelass" verwenden - denn mit "A country you've never visited" hätte ich jedes Buch eines amerikanischen Autors bzw. einer amerikanischen Autorin lesen können*.
Dieser Band schließt das Ruby Oliver-Quartett ab. Ist meine Voraussage in Erfüllung gegangen (siehe #6)? Jein, eher nein. Also sie schwört jedenfalls nicht diesem ganzen boyfriend-Klimborium ab und konzentriert sich aufs College. Aber sie kommt auch nicht auf den letzten zwei Seiten mit ihrem dreamboy zusammen. Dies geschieht Ende des dritten bzw. Anfang des vierten Bandes, und sie muss sich erneut dabei ertappen, wie sie die gleichen "Fehler" wie beim ersten Mal begeht. Fand ich wiederum recht spannend! Außerdem - schön mal eine Liebesgeschichte zu verfolgen, die sich über einen längeren Zeitraum entfaltet, und wo dann nicht gleich beim Happy End Schluss mit der Erzählung ist.

Manche Sachen erschienen mir nur etwas inkonsistent (z.B., das sie plötzlich anfängt, mit einer Filmkamera herumzuspielen und am College in Richtung Filmemacherei gehen möchte - so plötzlich so eine Profession zu verfolgen, kommt mir seltsam vor). Und: In diesem Band gingen mir einfach ALLE Charaktere auf die Nerven. Mal ehrlich, wenn man frisch verliebt ist, und plötzlich schreibt mein boyfriend tagelang nicht zurück - dann ist doch die erste Reaktion, dass ich mir Sorgen mache, dass ihm eventuell was schlimmes passiert ist (und nicht die, dass ich davon ausgehe, dass er einfach nicht mehr so verknallt in mich ist, von einem Moment auf den anderen). Andererseits ging es in der Reihe auch irgendwie darum, solch ungesunden aber typischen Verhaltensweisen zu zeigen. Aber das fand ich dann schon echt zu dämlich.

So, mal schauen, ob ich jetzt wieder in der Stimmung bin, ernstere Kost zu lesen; Wuthering Heights ist ja immer noch im "currently reading"-Status ;)

*Ja, ich war noch nie in Amerika, und das wird sich wohl die nächsten 4 bis 8 Jahre auch nicht so leicht ändern.

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