Samstag, 7. Januar 2017

Emma Woodhouse,...

...handsome, clever, and rich, with a comfortable home and happy disposition, seemded to unite some of the best blessings of existence; and had lived nearly twenty-one years in the world with very little to distress or vex her. [...] The real evils indeed of Emma's situation were the power of having rather too much her own way, and a disposition to think a little too well of herself; these were her disadvantages which threatened alloy to her many enjoyments.

#2: A book with a title that's a character's name: Emma von Jane Austen

Nachdem ich Persuasion ausgelesen hatte, war ich immer noch zu hause bei meinen Eltern, und hatte "nur" die Bibliotheken in unserem Haus zur Verfügung, um das nächste Buch zu wählen (Bibliotheken deshalb, weil es in unserem Haus kaum einen Raum gibt, in dem keine Bücher stehen). Nachdem ich Persuasion verschlungen hatte, machte die Lektüre Lust auf mehr. (Sarah L hat mich auf die Idee gebracht, eine kleine Jane Austen-Challenge zu starten, und mit Vergnügen habe ich gleich die passenden Kategorien gefunden.)

Ich glaube von allen Protagonistinnen von Jane Austen ist Emma jene, die die wenigsten Unannehmlichkeiten erfahren muss. Ihre Liebesgeschichte verläuft recht problemlos, und selbst jene Steine, die ihr in den Weg gelegt werden, rollen fast schon von alleine wieder weg. Fast interessanter ist jene tragische Liebesgeschichte, die sich in Nebensätzen, im Hintergrund der Handlung abspielt - die Rede ist von Jane Fairfex. Mehrmals beim Lesen dachte ich, dass ich allzu gerne ihre Liebesgeschichte als eigenen Roman lesen würde. Auf Verdacht konsultierte ich die Suchmaschine meines Vertrauens - und tatsächlich, solch ein Roman wurde bereits geschrieben, ist schon bestellt und auf meiner to-read-Liste eingetragen.

Ähnlich wie bei Persuasion hat das erneute Lesen von Emma fast mehr Vergnügen berste wie das erste Mal - ich konnte mich viel mehr auf die kleinen Gesten und Anspielungen konzentrieren, die diese Liebesgeschichte ausmachen. Das einzige, was ich Jane Austen ein wenig übel nehme, ist, dass sie zwar ganz nebensächliche Gespräche teilweise Seitenweise ausführt (was in Emma, geschuldet den Charakteren von Miss Bates und Mrs Elton, die Hälfte aller Seiten zu füllen scheint), jedoch das entscheidende Gespräch der Offenbarung der Gefühle beider Partein skizziert anstatt es auszuformulieren (genauso geschehen in Persuasion).

Ich freue mich jetzt schon auf die anderen Büchern. Ich merke, dass ich nun andere Werke favorisiere als beim ersten Durchgang. War es mit 17 noch die Geschichte der naiven Catherine Morland und Mr Henry Tilney, schlägt mein Herz nun für Captain Wentworth (vor allem in der Verfilmung von 2009) und Mr Knightley. Ich bin schon gespannt, welche neuen Entdeckungen die restlichen Werke mit sich bringen!

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