Der Schrecken verliert sich vor Ort ist ein unglaublich starkes Buch. Es ist gut geschrieben und zieht sich fast über die ganze Lebensspanne eines KZ-Überlebenden. Ich finde es zeigt einen sehr spannenden anderen Ansatz. Es geht nicht um die Zeit im KZ, es geht viel mehr um die Zeit danach. Es geht darum, wie besagter KZ-Überlebender mit seiner Vergangenheit lebt und wie seine Mitmenschen mit dieser Vergangenheit leben.
Das Buch ist nicht sehr dick und es ist nicht linear. Aber es war einfach nur großartig. Ich konnte aber nie allzu lange darin lesen. Nach maximal einer halben Stunde hatte ich genug, da der Inhalt einfach zu drastisch war. Und das "schlimmste" war, die Einfachheit, in der dies alles geschildert war. Es war eine nüchterne und klare Sprache, die einem den Schrecken noch mehr näher gebracht hat.

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