Autorin: Julia Quinn
fertig gelesen am 29.03.17
Es war für mich wirklich eine Herausforderung Buchempfehlungen von AutorInnen, die ich liebe, zu finden. Marie von Ebner-Eschenbach wäre meine erste Wahl gewesen, aber da wurde ich nicht fündig. Rick Riordan hat eine Empfehlungsliste auf seiner Homepage, die mich so gar nicht angesprochen hat. Schließlich bin ich auf der Facebookseite von Tessa Dare gelandet, wo sie eine Autorin zitiert und sinngemäß sagt: "Wie immer sagt Julia Quinn es besser als ich könnte." Also das nehme ich mal als Empfehlung auf!
Basierend auf dem Titel und einer Leseprobe habe ich mich für The Secrets of Sir Richard Kenworthy entschieden. Besagter Sir Kenworthy sucht dringend eine Frau, warum ist für die längste Zeit unklar (außer man liest eine Tonne solcher Bücher, dann checkt man schnell was abgeht). Er besucht daher eine musikalische Darbietung der Smythe-Smith-Familie, wo ein Quartett aus ledigen Ladys ihre Künste zur Schau stellen. Oder so. Der Witz ist nämlich, dass dieses Quartett eine Qual für fast alle Beteiligten ist - ZuhörerInnen wie Musikantinnen. Diese Tradition zieht sich durch die gesamte vierteilige Reihe, wobei der hier beschriebene Roman der letzte Band ist. Jedenfalls bemerkt Sir Kenworthy unter all den Disonanzen, dass die Cellistin Iris tatsächlich gut ist und beschließt, dass sie seine Braut sein soll...
Die Geschichte war herzlich erzählt, und retrospektiv noch witziger als beim ersten Lesen, weil ich jetzt die Teile davor kenne und alles besser in Kontext setzen kann. Trotzdem war ich ein bisschen enttäuscht, ich hätte mir etwas mehr erwartet, aber im Großen und Ganzen war es lesenswert. Gleich vorweg: Andere Teile der Serie haben mir besser gefallen...
Sarah L.
Buch 14 von 52
P.S.: Wenn du sicher wählen willst im Konflikt zweier Pflichten, wähle diejenige, die zu erfüllen dir schwerer fällt. – Marie von Ebner-Eschenbach

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